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Bis zu 80 % Zuschuss möglich

Heizungsberatung, Wärmepumpen-Check und Photovoltaik

Welche Heizung zu Ihrem Gebäude passt, was sie über 20 Jahre kostet und wie Sie den maximalen Zuschuss bekommen – produktneutral gerechnet.

Heizung & Erneuerbare

Die richtige Heizung hängt vom Gebäude ab – nicht von der Werbung

Seit dem Gebäudemodernisierungsgesetz ist die frühere 65-Prozent-Pflicht für neue Heizungen entfallen. Sie dürfen wieder frei wählen. Das macht die Entscheidung aber nicht einfacher, denn die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Optionen sind über eine Laufzeit von 20 Jahren erheblich – und für neue fossile Heizungen ist ab 2029 ein schrittweise steigender Anteil klimaneutraler Brennstoffe vorgesehen.

Wir rechnen Ihre Varianten durch: Wärmepumpe, Hybridlösung, Fernwärme, Biomasse oder vorerst eine Instandsetzung der vorhandenen Anlage. Grundlage sind die Ihres Gebäudes, die tatsächlichen Vorlauftemperaturen, Ihr Verbrauch und die Förderung – nicht das Prospekt eines Herstellers.

Ist mein Haus wärmepumpentauglich?

Die entscheidende Frage ist nicht das Baujahr, sondern die erreichbare Vorlauftemperatur. Wir prüfen sie mit einem Heizkurven-Test in der Heizperiode und rechnen die Heizlast raumweise nach DIN EN 12831. Oft genügt der Austausch einzelner Heizkörper, um eine Wärmepumpe wirtschaftlich zu betreiben – manchmal ist das Ergebnis aber auch: erst dämmen, dann tauschen.

Das Wichtigste in Kürze

HeizlastRaumweise Berechnung nach DIN EN 12831
Wärmepumpen-CheckPrüfung der erreichbaren Vorlauftemperatur
HonorarHeizungskonzept 1.290 €, Wärmepumpen-Check 690 €
FörderungGrundförderung plus Boni, bis zu 80 % der förderfähigen Kosten
VergleichVollkostenrechnung über 20 Jahre

Jetzt anfragen

oder telefonisch: 0176 43860583

Leistungsumfang

Was Sie von uns bekommen

Analyse

  • Heizlastberechnung raumweise
  • Prüfung der vorhandenen Heizflächen
  • Auswertung der Verbrauchsdaten
  • Heizkurven-Test im laufenden Betrieb

Variantenvergleich

  • Wärmepumpe, Hybrid, Fernwärme, Biomasse
  • Investitions- und Betriebskosten über 20 Jahre
  • Fördermittel je Variante
  • Empfehlung mit Begründung

Umsetzung

  • Technische Mindestanforderungen für die Angebote
  • Angebotsprüfung und Vergleich
  • Förderantrag und Nachweise
  • Kontrolle von Einregulierung und hydraulischem Abgleich

Ablauf

Schritt für Schritt

Bestandsaufnahme

Wir erfassen Gebäude, Heizflächen, Warmwasserbereitung und Verbrauch der letzten Jahre.

Heizlast und Vorlauftemperatur

Raumweise Berechnung und – in der Heizperiode – ein praktischer Test, wie weit die Vorlauftemperatur abgesenkt werden kann.

Varianten rechnen

Mindestens drei Optionen mit Investition, Betriebskosten, Förderung und CO₂-Bilanz.

Entscheidung und Angebote

Sie entscheiden auf Basis von Zahlen. Von uns bekommen Sie die technischen Vorgaben schriftlich – damit werden die Angebote, die Sie einholen, vergleichbar und förderfähig. Beauftragt wird von Ihnen.

Förderung und Abnahme

Antrag vor Auftragsvergabe, Prüfung der Ausführung, Nachweise für die Auszahlung.

Honorar

LeistungPreisFörderung
Heizungskonzept mit Variantenvergleich
Heizlast, drei Varianten, Wirtschaftlichkeit über 20 Jahre
1.290 €ggf. über Beratungsförderung
Wärmepumpen-Eignungsprüfung
Vorlauftemperatur-Test und Heizflächenbewertung
690 €
Technische Vorgaben und Angebotsprüfung
damit Handwerksangebote vergleichbar und förderfähig werden
890 €teilweise förderfähig
PV- und Speicherauslegung
abgestimmt auf Wärmepumpenbetrieb
690 €

Festpreise, netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Verbindlich wird der Preis mit dem schriftlichen Angebot nach dem Klärungsgespräch. Mindestauftragswert 690 €. Fahrtkosten außerhalb des Einzugsgebiets nach Aufwand. Vollständige Honorarübersicht

Vergleich

Die Optionen im Überblick

Grobe Einordnung – die Entscheidung fällt immer am konkreten Gebäude.

OptionPasst gut, wenn …Zu beachtenFörderung
Luft-Wasser-WärmepumpeVorlauftemperatur unter ca. 55 °C erreichbar, Platz für Außeneinheit vorhandenSchallschutz zum Nachbarn, Stromtarif, zwingendZuschuss inkl. Boni möglich
ErdwärmepumpeGrundstück und Genehmigung für Bohrung vorhandenHöhere Investition, dafür beste EffizienzZuschuss inkl. Boni möglich
FernwärmeAnschluss verfügbar oder im kommunalen Wärmeplan vorgesehenLangfristige Preisbindung prüfenAnschluss förderfähig
Biomasse (Pellets, Scheitholz)Lagerraum vorhanden, hoher Wärmebedarf, ländliche LageFeinstaubanforderungen, Beschickung im AlltagZuschuss möglich
Hybrid (Wärmepumpe + Spitzenlastkessel)Altbau mit hoher Heizlast, schrittweise Sanierung geplantZwei Systeme, höhere Wartunganteilig förderfähig
Bestandsanlage instandsetzenKessel jünger als ca. 15 Jahre, Sanierung der Hülle steht anHeizungsoptimierung und hydraulischer Abgleich sind förderfähigZuschuss auf Optimierung

Stand September 2026. Fördersätze und Boni ändern sich regelmäßig – wir prüfen vor jedem Antrag den tagesaktuellen Stand. Zum Förderrechner

Fragen & Antworten

Häufige Fragen zu diesem Thema

Nein. Eine funktionierende Heizung dürfen Sie weiter betreiben und reparieren. Die frühere 65-Prozent-Regel für neu eingebaute Heizungen ist mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz entfallen. Für neu eingebaute fossile Heizungen ist allerdings ab 2029 ein steigender Anteil klimaneutraler Brennstoffe vorgesehen – das sollte in die Wirtschaftlichkeitsrechnung einfließen.

Häufig ja – entscheidend ist die erreichbare Vorlauftemperatur, nicht das Baujahr. Wir prüfen das mit einem Heizkurven-Test und einer raumweisen Heizlastberechnung. Oft reicht es, einzelne Heizkörper zu tauschen. Wenn es nicht passt, sagen wir das auch.

Die Grundförderung liegt bei 30 % der förderfähigen Kosten. Für selbstnutzende Eigentümer kommen je nach Situation ein und ein Einkommensbonus hinzu; in der Spitze sind bis zu 80 % erreichbar, begrenzt durch die anrechenbaren Höchstkosten. Die Sätze und Stichtage ändern sich regelmäßig – hier können Sie Ihren Fall überschlagen.

Beim wird jeder Heizkörper so eingestellt, dass er genau die Wassermenge bekommt, die er braucht. Ohne ihn arbeitet jede Heizung – besonders eine Wärmepumpe – dauerhaft ineffizient. Er ist bei Förderungen regelmäßig Voraussetzung und selbst als Einzelmaßnahme förderfähig.

In vielen Fällen ja, weil der selbst erzeugte Strom den Betrieb deutlich verbilligt. Entscheidend sind Dachausrichtung, Verschattung und das Verhältnis von Anlagengröße zu Eigenverbrauch. Wir rechnen den Eigenverbrauchsanteil realistisch – nicht mit Bestwerten aus dem Datenblatt.

Passt Ihr Vorhaben zu uns?

Im kostenlosen Klärungsgespräch prüfen wir in 15 Minuten, ob wir die Richtigen für Ihr Vorhaben sind – und welche Leistung dafür der sinnvolle Einstieg ist.

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